
Ab dem 1. Januar tritt ein neues Modell in Kraft: Die Aktivrente. Mit dieser Maßnahme möchte die Bundesregierung Anreize schaffen, dass Menschen im Rentenalter länger im Berufsleben bleiben – freiwillig und steuerlich begünstigt. Das Ziel: den Fachkräftemangel mildern und gleichzeitig die Wirtschaft stärken.
Was bedeutet die Aktivrente konkret?
Der vom Kabinett beschlossene Gesetzentwurf sieht vor, dass Rentnerinnen und Rentner, die das reguläre Renteneintrittsalter erreicht haben (derzeit 67 Jahre) und weiterhin sozialversicherungspflichtig arbeiten, künftig bis zu 2.000 Euro im Monat steuerfrei hinzuverdienen dürfen. Diese Regelung soll ältere Beschäftigte motivieren, ihre Erfahrung weiterhin in den Arbeitsalltag einzubringen – und jüngeren Kolleginnen und Kollegen, wie etwa Auszubildenden, als Mentoren zur Seite zu stehen.
Wer profitiert?
– Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte Rentnerinnen und Rentner
– Unternehmen, die von der Erfahrung älterer Fachkräfte profitieren
– Junge Beschäftigte, die mit erfahrenen Kolleg/innen zusammenarbeiten können
Derzeit gibt es in Deutschland etwa 320.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte Rentnerinnen und Rentner – Tendenz steigend. Die Bundesregierung rechnet durch die steuerliche Entlastung mit einem positiven Impuls für den Arbeitsmarkt.
Nicht profitieren von der Aktivrente können:
– Selbständige und Freiberufler
– Beschäftigte in der Land- und Forstwirtschaft
– Minijobber
Gerade Solo-Selbstständige, etwa Handwerker, die unter Fachkräftemangel leiden und einen Nachfolger suchen, könnten laut Kritikern benachteiligt werden. Es bleibt abzuwarten, ob die Bundesregierung hier künftig nachjustiert und ähnliche Anreize auch für diese Gruppen schafft.
Was ist zu beachten?
– Steuerfreiheit gilt nur bis 2.000 Euro monatlich
– Voraussetzung: Regelaltersrente erreicht und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung
– Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung werden weiterhin fällig
Ob die Aktivrente den erhofften wirtschaftlichen Aufschwung bringt, bleibt abzuwarten. Klar ist: Jeder Anreiz zur Weiterarbeit im Alter ist ein Schritt in die richtige Richtung – vor allem angesichts des wachsenden Fachkräftemangels. Dennoch sollte die Politik sicherstellen, dass auch andere Berufsgruppen – insbesondere Selbständige – nicht dauerhaft außen vor bleiben.
Wenn du die Infos nützlich fandest, teile den Artikel gerne mit Freunden, Kollegen oder in deinen Netzwerken. Gemeinsam profitieren wir von gutem Wissen.
In der Nacht von Samstag, 26. Oktober…
Ab dem 1. Januar tritt ein neues…
In Deutschland bekommen 6 Millionen Menschen den…
Wir möchten Sie dringend vor einer aktuellen…
In Zeiten steigender Krankenkassenbeiträge fragen sich viele:…
In unserer zunehmend digitalen Welt gewinnt Cyberkriminalität…
Ab 2025 wird in Deutschland die E-Rechnung…
Die IHK Düsseldorf fordert von der kommenden…
Die IHK Düsseldorf fordert von der kommenden…